Karsten Franke Software-Schulung und -Entwicklung
Der Anfang

Mein Weg ist schon lang, denn es begann früh: Für Fotografie und für Elektronik interessierte ich mich schon seit meinem neunten Lebensjahr. Als ich dann, noch auf dem Gymnasium, von zuhause ausziehen wollte und Geld dafür brauchte, begann ich, in einer Druckerei zu jobben. Das gefiel mir, und da ich nach dem Abi keine Lust hatte, gleich zu studieren, begann ich, den Beruf des Offsetdruckers zu erlernen.

Die nächsten Schritte

Die Firma ging jedoch in die Insolvenz. Mein nächster Arbeitgeber auch; es war damals eine schwere Zeit für Druckereien. Da ich jung war, störte mich das jedoch nicht so, denn ich hatte ja noch andere Interessen. So erlernte ich einen Elektronik-Beruf und arbeitete dann als Tontechniker und Keyboard-Techniker im Musik-Business. Mit einer kleinen Werkstatt machte ich mich selbständig, reparierte nun auf eigene Rechnung Keyboards und reiste als Roadies und Tontechniker mit auf Musical-Tourneen. Gleichzeitig begann ich mein Studium der technischen Informatik in Hamburg. In den Semesterferien trampte ich mit meiner Gitarre durch Europa und Marokko und machte Straßenmusik.

Apple erschien auf dem Markt

Nun geschah etwas spannendes, das für mich die Welten der Elektronik und der Graphik zusammenbrachte: Apple kam 1984 mit dem Mac 128k heraus, und dann 1985 mit dem MacPlus, diesem kleinen Gerät mit 9″-Bildschirm, erinnern Sie sich ?

Die Welt war damals gegenüber diesem System nicht sehr aufgeschlossen. Was sollte das, mit einer Maus über den Bildschirm ziehen, Linien malen und Menüs aufklappen ? Für die meisten ernsthaften Computerbenutzer war klar: das ist Spielkram.

Was daraus geworden ist, wissen wir ja, aber damals ging Apple fast pleite an dieser Idee. Sie suchten dann Studenten, die bereit wären, anderen dieses System näherzubringen und Schulungen zu geben. An der ganzen Uni gab es nur zwei, die dazu Lust hatten, und einer davon war ich. Denn mir war klar: hier passiert etwas wichtiges. Ein Rechner mit graphischer Oberfläche war eine Revolution.

Mein Weg mit Apple

So stand bei mir zuhause plötzlich eine gesponsorte Rechnerausrüstung im Werte von mehreren 10.000 DM, und ich gab meine ersten Seminare für Apple während der Semesterferien auf Sylt. Ein sehr angenehmer Job, wie Sie sich vielleicht denken können. Andere folgten.

Haustrainer bei Gruner+Jahr

Nun ging ich meinen Weg also quasi zusammen mit Apple. Die Dinge entwickelten sich rasant; Ende der 80er kauften Werbeagenturen und Verlage Macs zu hunderten, und so fand ich meinen Weg zu Gruner+Jahr, wo ich 17 Jahre lang zunächst alles schulte, was es auf dem Apple System gab. Das war ja anfangs noch äußerst übersichtlich. Schnell jedoch spezialisierte ich mich auf mein Interessengebiet, Druck, Bildbearbeitung, Layout.

So kam es, daß ich Programme wie Adobe Photoshop, Pagemaker, QuarkXpress, InDesign von Anfang an kenne und sozusagen mitlernte, wie diese Programme die Welt des Desktop-Publishing veränderten.

Digitale Fotografie kommt auf

Das nächstenmal wurde es spannend durch das Aufkommen der digitalen Fotografie. Als die ersten digitalen Kameras herauskamen, bedeutete dies eine große Verunsicherung für die professionellen Fotografen. Jetzt kaufen ? Später kaufen ? Garnicht kaufen ? Nun, für mich war diese Technik leicht verständlich, denn das Prinzip der Umwandlung von analogen zu digitalen Daten war im Studium Teil des Lehrstoffes, wenn auch nicht für Bilddaten.

So kam es, daß ich 2004 bei freelens e.V., dem großen Fotografen-Berufsverband, offene Türen einrannte mit dem Angebot, zum Thema Bildbearbeitung und -verwaltung sowie Farbmanagement Workshops zu geben.

Fotografie

Ich fotografiere selbst und bediene dabei ein etwas spezielles Feld: Meine Bilder werden in Fachbüchern für alternative medizinische Bereiche verwendet, bspw. Osteopathie, Shiatsu, Akupunktur. Mitte der 90er machte ich, rein aus Interesse, den Heilpraktikerschein und lernte dadurch Dozenten in diesem Bereich kennen, die für mich den Kontakt zu Fachverlagen herstellten.

Jetzt

Heute gebe ich weiterhin entsprechende Workshops in Marketing- und Graphikabteilungen, in Verlagen und Agenturen, bei Online-Druckereien, bei freelens, in Unis, und bei vielen anderen. Zu Fotografen komme ich ins Studio und gebe Hilfestellung zum Thema der konsistenten Farben und der Arbeit mit CaptureOne oder Lightroom. Allgemein gebe ich den “Apple-Doktor” und mache Rechnerservice, halte Macintosh-Rechner am Laufen.

Im Bereich Farbmanagement helfe ich Fotografen, Layoutern und Druckern, konnte aber auch z.B. bei Airbus beim Angleichen farblicher Darstellungen in der VR-Welt unterstützen.

FileMaker

Durch mein Studium hatte und behielt ich parallel immer eine Verbindung zu FileMaker, einem Datenbank-Entwicklungssystem, mit dem ich auch heute weiterhin Projekte realisiere. Kleine und große Projekte auf FileMaker-Basis runden das Ganze ab; so habe ich unter anderem auch die Mitgliederverwaltung von freelens auf dieser Basis aufgebaut. Weitere Referenzen finden Sie auf der entsprechenden Unterseite.

Auf neue große und kleine Projekte, auf Ihre Anfragen freue ich mich und bin einfach für Sie da, wenn Sie meine Hilfe benötigen.

Don’t worry, call me.

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